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Warum schreiben wir sehen mit h, obwohl wir doch kein h sprechen?
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„Genau, warum schreiben wir nicht einfach so, wie wir ein Wort sprechen. Das wäre doch für alle viel einfacher. Warum sollen wir bei dem Wort sehen unbedingt solch ein
überflüssiges h einfügen. So spricht doch keiner!”, war die ungewohnt lange Einlassung von Frau Kurz.
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Doch damit konnte sich unser Herr Schön natürlich nicht zufrieden geben. „Aber wie sähe das den aus? Es kann doch nicht alles immer nur kurz und knapp sein! Ein bisschen sollten
wir doch auch darauf achten, dass die Wörter schön aussehen. Also ich finde das Wort mit einem h deutlich schöner.”
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„Das ist doch Unfug!” gab sich Frau Kurz noch nicht geschlagen. „Was soll an dem h denn schön sein?”
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„Ich glaube auch nicht, dass ein Wort durch das h schöner wird.”, mischte sich nun Herr
Satz ein. Er ist in der Rechtschreibwerkstatt auch für das Lesen zuständig. „Und dennoch macht das h an dieser Stelle einen Sinn. Ganz so einfach können wir es nicht weglassen.”
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„Ja und warum nicht?”, wollte Frau Kurz nun wissen. „Was haben Sie überhaupt mit
diesem Buchstaben zu schaffen? Für die Laute ist doch Frau Laut zuständig.” Dabei schaute Frau Kurz unsere Frau Laut hilfesuchend an.
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„Das stimmt schon. Und in gewisser Weise bin ich auch für dieses h verantwortlich. Ich kann auch erklären, wie wir merken können, ob in einem Wort ein h geschrieben werden
muss. Aber lassen wir doch Herrn Satz erst einmal ausreden. Vielleicht hat er ja eine gute Idee zu der Frage!”
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„Nun gut. Warum also schreiben wir bei manchen Wörtern im Wort ein h. Das, meine liebe Frau Kurz, können Sie leicht selbst herausfinden.”
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Und dann hat Herr Satz mit meinen Prinzipienwächtern ein kleines Experiment gemacht. Wenn du Lust hast, dann kannst du es ja auch einmal
ausprobieren. Auf der nächsten Seite findest du die Übung beschrieben.
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Copyright Norbert Sommer-Stumpenhorst 2004-2011
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