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Bis 1943 lernten Kinder in der Volksschule die “Deutsche Schrift”, später auch Sütterlin-Schrift genannt. Dabei war die Ausgangsschrift schon zum Ende des 19. Jahrhunderts umstritten. Während in den meisten Schulen die “Deutsche Schrift” als Ausgangsschrift benutzt wurde, führten einige Reformpädagogen die Druckschrift (Gotik) als Ausgangsschrift ein.
Interessant ist, dass die Kinder in dieser Fibel zunächst die Kleinbuchstaben kennen lernten. Alle Wörter (auch die Nomen) wurden zunächst nur mit Kleinbuchstaben geschrieben. Erst wenn die Kinder alle Buchstaben kennen gelernt hatten, wurden die Großbuchstaben direkt im Zusammenhang mit der Großschreibung der Nomen eingeführt. Die beiden Seitenbeispiele sind der o. g. Fibel entnommen (Seite 40 und 41).
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