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Folgt man der Wortanalyse von Herrn Wort, dann ergeben sich folgende Zusammenhänge:
- In der Regel wird der Einzelbuchstabe groß geschrieben, wenn das Grundwort ein Nomen ist.
- Klein geschrieben werden einige Fachwörter (Mathematik, Sprachwissenschaften, die Moll Tonarten in der Musik).
- Klein geschrieben wird der Einzelbuchstabe dann, wenn ausdrücklich die Buchstabenform des Kleinbuchstabens gemeint ist.
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Das einzige Wort, das aus dem Rahmen fällt ist der Begriff i-Dötzchen (= Erstklässler). Hierfür gibt es zwei Gründe:
- Das Wort Dotz bezeichnete urprünglich einen Punkt (Dötzchen = Pünktchen, kleiner Mensch, Kind). Also ist der Punkt des kleinen i gemeint und daher muss auch klein geschrieben werden.
- Da früher in den Fibeln der erste Buchstabe, den die Kinder lernten, das kleine i war, wird die Zusammensetzung i-Dötzchen mit einem Kleinbuchstaben geschrieben.
Aus heutiger Sicht und ohne die Kenntnis der Wortgeschichte erscheint diese Schreibung ungewöhnlich.
Vielleicht sollten wir hier beide Schreibungen tolerieren: I-Dötzchen und i-Dötzchen.
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Mit diesem Kompromissvorschlag konnte sich Frau Kurz sofort anfreunden. Herr Alt tat sich hiermit sichtlich schwerer. Er stimmte aber schließlich doch mit der Bemerkung zu: „Richtiger ist aber die Kleinschreibung”.
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